„Cocktails & allerlei prickelnde Momente“

Format: eBook
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Klappentext:

Sie hatten eine klare Abmachung. Keine Beziehung, keine Verpflichtungen. Eine einmalige Sache. Doch eine höhere Macht ließ ihre Wege ein weiteres Mal kreuzen. Lust und Leidenschaft verband sie abermals und weckten tief verborgene Gefühle, welche verzweifelt um Aufmerksamkeit bettelten.
Seine Erfahrungen aus frühester Kindheit und ihr mangelndes Selbstvertrauen schafften keine stabile Basis für ein gemeinsames Miteinander. Sie hatten absolut keine Ahnung, worauf sie sich einlassen würden und wagten es trotzdem.
Gelingt ihnen das Wunder, den Widrigkeiten des Alltages zu entgehen und ihre Liebe festzuhalten?

Nach Jonas und Sophie, nun die Geschichte von Matti und Hannah.
Beide Romane können unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich abgeschlossen. Zeitlich gesehen spielt das Drama um Jonas & Sophie jedoch vor dem Abenteuer von Matti & Hannah.

 

Leseprobe:

„Bist du noch anwesend?“, fragte Matti in einem ruhigen, tiefen Ton. Er saß neben Hannah und zog sie abrupt auf seinen Schoß. „Einen Penny für deine Gedanken?“ Hannah kuschelte sich dicht an Matti heran und schloss die Augen. Sie hatte gehofft, dass der Zeitpunkt nicht so schnell kommen würde, aber nun sah es so aus, als könnte sie die Zeit, die ihr mit Matti blieb, schneller vorbei sein, als erwartet. Dabei fühlte sich doch alles so richtig an, so perfekt. Doch ihr Gefühl trog sie nicht, sie kannte es. Ihrem Unterbewusstsein entging die Veränderung nicht.
„Küss mich“, flüsterte Hannah und drückte verzweifelt ihre Lippen auf seine. Sie wollte alles mitnehmen, was Matti ihr an diesem Abend, in dieser Nacht geben konnte, denn es war das letzte Mal, dass sie sich auf so etwas wie eine Beziehung eingelassen hat.
„Was auch immer dich quält, Baby, erzähl mir davon.“ Hauchzart berührten seine Lippen ihre, dann zog er sich abrupt zurück und musterte sie abwartend. Sie waren beide kurz davor, die Kontrolle über ihr Tun zu verlieren, doch Matti entging Hannahs veränderte Stimmung nicht, ihre Niedergeschlagenheit, die Traurigkeit in den sonst so wunderschönen braunen Augen.
„Du kannst doch jetzt nicht einfach aufhören“, überging sie entrüstet seine Worte und fuhr mit der Hand langsam an seinem straffen, muskulösen Bauch hinab. Ein Schnauben und der feste Griff an ihrem Handgelenk belehrten sie eines besseren.
„Sicher kann ich.“ Er stand auf, um ein wenig räumlichen Abstand zwischen sie zu bringen, denn das Lodern in seinem Becken hatte kaum nachgelassen. Ihr verschleierter Blick sagte ihm, dass es ihr nicht anders erging. Trotzdem hatte er verdammt noch mal das ungute Gefühl, dass sie um eine Entscheidung rang. Nur wofür oder wogegen konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht ausmachen. „Warum habe ich den Eindruck, dass es hier gerade um etwas ganz anderes, als wilden und alles erfüllenden Sex, geht? Man könnte fast meinen, es wäre das letzte Mal, dass wir uns so nahe kommen.“ Ein Blick in ihre Augen verriet ihm, dass er ins Schwarze getroffen hatte. Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Resignation lagen in ihnen. Erste Tränen suchten sich einen Weg über ihre Wangen und das niedergeschlagene Schluchzen ließ Matti in die Knie gehen. „Hannah“, sprach er nun ganz leise und nahm sie fest in die Arme. So aufgelöst kannte er sie nicht und es machte ihn nervös, sie in diesem Zustand zu sehen. Ihr Zittern verstärkte sich und hilflos sah er, wie weitere Tränen über ihre zarte Haut rannen. Mit seinem Daumen versuchte er vergeblich, sie fortzuwischen. Es zerriss ihn förmlich und seine Sorge, dass das hier nicht gut ausgehen könnte, verstärkte sich rasant.